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Frühstück? Nein danke! Eltern haben Vorbildfunktion

Einfach verschlafen, keine Zeit, kein Hunger, nichts Leckeres zu Hause, Diätpläne, fehlende gemeinsame Mahlzeiten. Die Liste der Begründungen für fehlendes Frühstück bei Kindern ist lang.

Gerade bei den 13- bis 18-jährigen Kindern ist der Anteil derer, die morgens ohne zu essen das Haus verlassen, stark angestiegen. Das belegte die Langzeitstudie DONALD (Dortmund Nutritional and Anthropometric Longitudinally Designed Study), welche seit 1985 das Ernährungsverhalten von Kindern und Jugendlichen und dessen Auswirkungen im Übergang zum Erwachsenenalter untersucht.

Dieses Ergebnis bestätigte auch die Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS) des Robert Koch-Instituts (RKI) von 2009 bis 2011. Während ein Großteil der Kinder zwischen 7 und 10 Jahren noch zu Hause frühstückt, immerhin 75%, sind es bei den 14- bis 17-jährigen fast 50%, die ohne Essen zur Schule aufbrechen. Das bleibt nicht ohne Folgen.

Nur wer über volle Energiespeicher verfügt, kann auch tagsüber davon zehren, wenn es erforderlich ist in der Schule oder am Arbeitsplatz gute Leistung zu erbringen. Das gilt für Erwachsene, aber in ganz besonderem Maße für Kinder.

Die in der Nahrung enthaltenen Kohlenhydrate liefern dem Gehirn die nötige Energie, um der täglichen Beanspruchung standzuhalten. Fehlt dieser „Motor“, fällt das Denken schwer. Im Idealfall setzt sich das Frühstück aus verschiedenen Komponenten zusammen. Getreideprodukte wie Brot (Vollkorn) oder Müsli (ohne Zuckerzusatz), und etwas frisches Obst liefern einen gesunden und fitten Start in den Tag. Am besten kombiniert man das mit ausreichend Flüssigkeit aus Wasser oder ungesüßtem Tee. Mit dem richtigen Frühstück wird nicht nur die Leistungsfähigkeit des Hirns angekurbelt, sondern auch Übergewicht vorgebeugt, wie holländische Forscher der Universität Maastricht in ihrem E-MOVO Projekt herausfanden.

Die Grundlage ist, wie bei den meisten Dingen, die gute Vorbildfunktion der Eltern. Denn es reicht nicht, den Kindern das Frühstück auf den Tisch zu stellen. Um die eigenen Kinder von der Wichtigkeit und der positiven Funktion des Essens zu überzeugen, sollten die Eltern auch selbst frühstücken, wenn die Kinder am Tisch sitzen. Leider wird das – der AOK-Familienstudie zu Folge  – nur noch in den seltensten Fällen umgesetzt. Ein Drittel der Eltern frühstückt nie oder nur selten mit ihren Kindern, dabei haben gerade sie bezüglich einer gesunden Ernährung die größte Vorbildrolle.

Dessen sollten wir uns bewusst sein.

Am besten fassen wir uns an der eigenen Nase und überprüfen die persönlichen Gewohnheiten. Mit wenig Mühe lassen sich Mahlzeiten wieder als festes Ritual einführen. Gut geplant und mit verteilten Aufgaben können alle ohne Stress frühstücken – auch wenn man dafür früher aufstehen muss.

Die gesamte Familie profitiert davon – nicht nur unsere Kinder!

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