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Die Chips der Zukunft – Leckeres Trockenobst selber machen

Noch nie waren die Menschen so gesundheitsbewusst wie heute. Gesunde Ernährung ist ein fester Bestandteil des Alltags geworden. „Gesund und fit bis ins hohe Alter“, lautet die Devise. Industrieller Zucker gehört dabei nicht zu den gesunden Lebensmitteln. Er ist Verursacher vieler Zivilisationskrankheiten und führt auch zum ungeliebten Übergewicht. Trotzdem muss niemand auf süße Snacks verzichten, denn es gibt eine gesunde Alternative: selbst hergestelltes Dörrobst. Es schmeckt wunderbar süß und fruchtig und bietet im Vergleich zu gekauften Süßigkeiten außerdem viele weitere gesundheitliche Vorteile.

Was macht Dörrobst so gesund?

Dörrobst enthält zwar von Natur aus auch Zucker, ist aber im Gesamtpaket mit gesunden Ballaststoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Vitaminen eine gesunde Nascherei. Es enthält nur den natürlichen Fruchtzucker. Zudem beinhaltet Dörrobst keine künstlichen Farbstoffe oder Aromen. Der Kaloriengehalt insgesamt erscheint zunächst hoch, weil durch den Dörrvorgang das Wasser entzogen und der Zuckergehalt konzentriert wird. Trotzdem ist Dörrobst in Maßen empfehlenswert und kein Dickmacher. Durch den hohen Fasergehalt regt es die Verdauung auf natürliche Weise an. Der ganze Stoffwechsel wird angekurbelt und die Mineralstoffdepots der Körpers werden aufgefüllt. Schon ein paar Stücke Dörrobst halten lange satt, was man von Schokolade hingegen nicht gerade behaupten kann.

Welche Obstsorten sind geeignet?

Zum Dörren eignen sich fast alle Obstsorten. Allen voran die heimischen Früchte wie zum Beispiel Äpfel, Birnen oder Pflaumen. Aber auch Exoten wie beispielsweise Ananas, Mangos oder Papayas werden durch das Dörren zu einer leckeren Köstlichkeit. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Es sollten möglichst Früchte in Bio-Qualität verwendet werden, um ein geschmacklich und qualitativ hochwertiges Ergebnis zu erhalten. Exotische Früchte sollten unbedingt ungeschwefelt sein, denn Schwefel kann nicht nur für Asthmatiker eine Gefahr sein, sondern auch für sonst gesunde Menschen.

Die Chips der Zukunft - Leckeres Trockenobst selber machen

Herstellung von Dörrobst

Mit einem Dörrgerät geht die Herstellung von Trockenobstwie wie von selbst. Zudem ist bei modernen Geräten ein Dörren in Rohkostqualität möglich. Lediglich das Obst muss vorbereitet werden.

  • Früchte waschen und von evtl. Kerngehäusen befreien
  • falls vorhanden, gedrückte Stellen entfernen
  • Obst in möglichst gleich große Stücke oder Streifen schneiden
  • nur reifes Obst verwenden
  • Bedienungsanleitung des Dörrautomaten befolgen

Ein Dörrautomat hat meist mehrere Einschübe, auf denen die Obst-Stücke locker nebeneinander gelegt werden. Die vorbereiten Gitter werden einfach in den Dörrautomaten geschoben und der Dörrvorgang kann starten. Die Dörrzeit kann variieren, je nach Obstsorte und Gerät. Die Bedienungsanleitung gibt darüber Auskunft. Den Rest macht der Automat von ganz allein, einfacher geht es kaum. Ein weiterer Vorteil eines Dörrautomaten ist der sparsame Energieverbrauch.

Besonders lecker wird das Dörrobst, wenn es noch eine kleine Menge an Restfeuchtigkeit hat. Dann schmeckt es besonders fruchtig und ist nicht hart. Wer das Dörrobst nicht sofort essen, sondern noch ein wenig aufbewahren möchte, sollte hingegen unbedingt darauf achten, dass das Obst komplett trocken ist. Dadurch wird das Dörrobst etwas härter und kann in kleinen Stücken zum Beispiel auch als Müsli-Zusatz oder zum Backen verwendet werden. Die fertig gedörrten Früchte sollten in luftdicht verschließbaren Dosen oder Gläsern aufbewahrt werden.

Das Trocknen von Lebensmitteln gehört zwar zu den ältesten Konservierungsmethoden der Menschheit, trotzdem ist diese Methode aktueller denn je. Unkompliziert, schonend und auf ganz natürliche Art lässt sich Obst dörren und haltbar machen. Ob als Vorrat für den Winter oder als gesunder Snack für den Fernsehabend zuhause, gedörrte Früchte sind die Chips der Zukunft!

 

Gastbeitrag von Nicole Gajetzki

Die Chips der Zukunft - Leckeres Trockenobst selber machen

Nicole Gajetzki ist für Green Power Chiemgau in der Redaktion tätig. Gesunde Ernährung, veganer Lebensstil und Raw Food zählen zu den bevorzugten Themengebieten. Slowjuice.de als Online Versand für Slowjuicer und weitere Gesundheitsgeräte legt dabei den Schwerpunkt auf Qualität und Nachhaltigkeit.

Bildmaterial: © Green Power Chiemgau

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